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Am Anfang stand eine Idee:
In einer Gemeinschaftspraxis das gesamte Spektrum
der Neurologie in ambulanter Form zu vertreten und dennoch
nicht auf die Möglichkeiten einer großen Klinik verzichten
zu müssen.
Nach Jahren gemeinsamer Arbeit in der Neurologisch-Psychiatrischen
Klinik am Klinikum Braunschweig war es für uns Zeit
für eine Veränderung.
Das Klinikum in Wolfsburg bot uns dafür ideale Bedingungen.
Dort suchte man angesichts des Fehlens einer eigenen
Neurologischen Abteilung nach einer umfassenden konsiliarischen
Versorgung der neurologischen Patienten.
Im ehemaligen D-Haus, in dem früher die Infektionsstation
untergebracht war und das nun seit längerer Zeit leer
stand, gab es für dieses Konzept die geeigneten räumlichen
Möglichkeiten.
Und so begannen wir nach erfolgreichen Verhandlungen
mit dem Klinikum Wolfsburg mit dem Umbau des ehemaligen
Bettenhauses in eine moderne und behindertengerechte
Neurologische Praxis, die dann zu Beginn des neuen Jahrtausends
am 1.01.2000 eröffnet werden konnte.
Unser Konzept sieht dabei vor, das gesamte diagnostische
und therapeutische Spektrum der modernen Neurologie
anzubieten.
Dieses beinhaltet alle elektrophysiologischen
Verfahren (EEG incl. Langzeit-EEG, VEP, AEP, SSEP, Neurografie
und Elektromyografie) sowie die gesamte Gefäßdiagnostik
(extra- und transcranielle Dopplersonografie und farbcodierte
Duplexsonografie mit Power-Mode).
Besondere diagnostische Leistungen unserer Praxis
sind dabei die ambulante Lumbalpunktion (der Liquor
wird nachfolgend sofort im Labor des Klinikums Wolfsburg
aufgearbeitet) sowie die ambulante Schlafdiagnostik
in Form einer vollständigen ambulanten Polysomnografie.
Therapeutisch bieten wir in unserer Praxis alle modernen
Behandlungsmethoden der Neurologie an.
Besonderheiten sind hier die ambulante Kortisonhochdosistherapie
und die ambulante Chemotherapie (Mitoxantron) bei der
Multiplen Sklerose sowie die lokale Botox-Therapie bei
Dystonien und bei schwerer Spastik.
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist zudem die konsiliarische
Versorgung der neurologischen Patienten, die stationär
im Klinikum Wolfsburg behandelt werden.
Hier bieten wir neben der fachlichen Beratung der
behandelnden Kollegen auch die diagnostischen Methoden
an, die das Klinikum nicht vorhält. Diese fruchtbare
Zusammenarbeit mit allen Fachdisziplinen des Klinikums
eröffnet neue Perspektiven in der Diagnostik und Therapie,
die letztendlich den Patienten zu Gute kommt.
Es ist gerade diese Verknüpfung von ambulanter und
stationärer Versorgung, die den Forderungen der anstehenden
Gesundheitsreform entspricht.
Deshalb blicken wir trotz der Probleme im Gesundheitssystem
dennoch optimistisch in die Zukunft und hoffen, dass
wir die Freude an unserer ärztlichen Tätigkeit nicht
verlieren werden.
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